11 – welches Blitzgerät?

Techniken der Blitzfotografie

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Welches ist das beste Blitzgerät?

Eine der meistgestellten Fragen ist, welches Blitzgerät ich empfehlen würde – speziell für diejenigen, die mehr als nur den kamerainternen Blitz verwenden möchten.

Indem man vom kamerainternen Blitz wegkommt, eröffnet sich eine gänzlich neue Welt mit neuen Belichtungsmöglichkeiten. Insbesondere, wenn man sich für einen vom Hersteller empfohlenen Blitz entscheidet. Das Zubehör und die Vorrichtungen, die man auf dem Markt findet, um den kamerainternen Blitz zu verbessern, sind nur Wege, um einem das Geld aus der Tasche zu ziehen, ohne eine nennenswerte Verbesserung zu erziehlen..

Um seine Blitzfotografie zu verbessern, muss man wirklich in einen größeren Systemblitz investieren. Die Frage ist nur: Welcher?

Jeder Hersteller bietet ein Bandbreite zu verschiedenen Preisen an. Ich vermute, die erste Reaktion von jemandem, der in die Welt der Blitzfotografie möchte, ist zu zögern, sich einen großen und teuren Blitz zu kaufen.. und sich dann irrtümlich auf der sicheren Seite wägt, und sich dann einen günstigen Blitz zulegt, der aber in seinen Möglichkeiten eingeschränkt ist.

Aber erstmal geht es für einen Moment einen Schritt weg vom Equipment und die Überlegung, was man mit einem Blitz erreichen möchte, muss angeregt werden. Also schauen wir uns dieses herzliche Portrait eines Kleinkindes auf dem Arm seiner Mutter an:

Um diese spezielle Belichtungsqualität zu bekommen – weiches und gerichtetes Licht – muss man den Blitz bouncen. Durch das Bouncen bekommt man eine größere Lichtquelle und somit weicheres Licht.

Es ist aber nicht damit getan, den Blitz einfach von der Decke über einem zu bouncen. Das würde flaches Licht ergeben, ohne Profil und Form oder Dimension auf dem Objekt. Wenn man sich das Portrait des Kindes ansieht, sieht man, dass die eine Seite des Gesichts mehr Licht als die andere bekommen hat.

Es ist genau dieses Zusammenspiel zwichen Licht und Schatten, welches interessant erscheint, dem Objekt schmeichelt. Um dorthin zu kommen, musste ich überlegen, aus welcher Richtung mein Licht kommen müsste und habe schließlich das Licht des Blitzes aus dem offenen Raum links hinter mir zurückkommen lassen.

Um das alles zu bewerkstelligen – weiches, gerichtetes Licht mit meinem Blitz erzeugen – ist es Voraussetzung, dass mein Blitz einen Kopf hat, der sich neigen und drehen lässt.

Wenn man sich verschiedene Blitzgeräte ansieht, würde ich dringend empfehlen, alle Geräte auszuschließen, die keinen dreh- und neigbaren Kopf haben. Alles andere würde einen nur einschränken und letztenendes eine Geldverschwendung sein. Man sollte lieber etwas mehr Geld in einen flexibeleren Blitz investieren.

Ausserdem verschwendet man eine große Menge Licht, mit der Art den Blitz zu bouncen. Es ist nicht wirklich ein effizienter Weg, um das Licht zu nutzen. Aber.. es geht hier nicht um Effizienz. Wir wollen schmeichelhaftes Licht – und wir kommen unvermeidbar zu den beiden Begriffen zurück – weich und gerichtet. Wir verschwenden also eine Menge Energie, wenn wir den Blitz bouncen und um genügend Licht für unser Objekt zu bekommen, brauchen wir einen starken Blitz.

Deshalb ist mein nächster Rat, ein starkes Blitzgerät zu wählen – so stark, wie wie es überhaupt nur geht.

Ich verlasse mich stark auf die TTL-Technologie, wie man auf all den Bildern hier auf den Seiten sehen kann. Ich würde auch ein Blitzgerät empfehlen, dass TTL unterstützt und sauber mit der Kamera zusammenarbeitet.

Ich würde also jedem empfehlen, auch wenn es der erste Schritt in der Anschaffung eines Blitzgerätes ist, das Flagschiff eines bestimmten Anbieters zu wählen. Auch wenn es übertrieben und nach einer Menge Geld, im Vergleich zu einer Kamera oder eines Objektivs, aussieht, wird er die größte Flexibilität, Kraft und Kompatibilität mit der Kamera bieten. Ein kleiner, weniger leistungsfähiger Blitz kann durch sein limitiertes Potenzial sehr schnell in Frustration enden. Ein voll ausgestatteter Blitz, gespickt mit Ausstattungsmerkmalen, die einem den Mund wässerig machen, wird einem das Leben einfacher machen und die Fotos interessanter und zufriedenstellender.

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Hier sind nun die Blitzgeräte, die ich vor allen anderen empfehlen würde:

Für eine Nikon Kamera ist die offensichtliche Wahl der Nikon SB-900 Speedlight. Ein voll ausgestatteter und leistungsstarker Blitz, dessen Blitzkopf um 180° zu jeder Seite schwenkbar ist, was ihn äusserst flexibel in Bezug auf das Bouncen macht.

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Für eine Canon Kamera wäre meine erste Empfehlung der Canon 580EX II Speedlite. Dieser Blitz lässt sich ebenfalls um 180° zu jeder Seite drehen, was eine Funktion ist, die nicht viele Blitzgeräte bieten. Dadurch setzen sich diese beiden Geräte von den meisten anderen auf dem Markt ab.

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Ähnlich, wenn wir uns die stärksten und flexibelsten Blitze für andere Hersteller ansehen, würde ich den Pentax AF-540 FGZ P-TTL für Pentax, und den Sony HVL-F58AM für Sony D-SLRs empfehlen. Und ausserdem den Olympus FL-50R für Olympus Besitzer. .

Diese Blitzgeräte sind Investitionen, aber sie werden auch nicht das Potential eines Fotografen einschränken.

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Gebrauch einer Blitzschiene …

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Autor:  Neil van Niekerk
Übersetzung: Michael Krause

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